Yoga Asanas & mehr

Yoga bedeutet für mich die perfekte Kombination aus Übungen für Körper, Seele und Geist.

Die Yoga-Matte

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Zeit für mich!

Yoga-Asanas

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Kraft & Flexibilität

Meditation

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innere Einkehr

OM

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Mantra und Ursprung

Yoga

Ich selbst übe Yoga seit 2003 für mich in vielen Einzel- und auch Gruppenstunden. Mit großem Respekt habe ich mich viele Jahre später (2013) dafür entschiedenen, eine Yogalehrerausbildung zu machen und später die darauf folgenden Weiterbildungen. Inzwischen liebe ich es insbesondere, auch lebensnahe und philosophische Themen in meine Stundenbilder mit einfließen zu lassen und möchte es nicht mehr missen. Yoga hat etwas Besonderes, das meine Seele tief erfüllt, das möchte ich mit anderen Menschen teilen. Nach einer 200h Vinyasa Yoga-Ausbildung habe ich mich für den Anusara Stil entschieden, und die weiterführenden Immersions und das Teacher Training abgeschlossen.

Yoga Stile

Hatha Yoga ist der Oberbegriff für posturales Yoga

Hatha Yoga ist der körperorientierte Bereich das Yoga, also jede Form der Ausübung von Asanas. „Ha“ steht symbolisch für Sonne, „Tha“ für Mond. Es geht also um den Ausdruck der Einheit (union / join / yoga = gleicher Wortstamm) einander entgegengesetzter Energien. „Hatha“ bedeutet auch Kraft; damit soll die Anstrengung unterstrichen werden, die notwendig ist, um das Ziel zu erreichen. Unter diesem Begriff werden Asanas, Pranayama (Atemübungen), Meditation sowie Tiefenentspannungstechniken subsumiert. Ein Hauptwerk ist die „Hatha Yoga Pradipika“, sie besagt, dass der Hauptzweck des Hatha Yoga die Befähigung zum Raja Yoga ist, der Meisterschaft über den Geist. Im Hatha Yoga gibt es unterschiedliche Stile, hier eine kleine Auswahl:

Anusara

Der Begriff Anusara kommt aus dem Sanskrit und bedeutet sinngemäß: sich mit der göttlichen oder universellen Kraft, dem Fluss des Lebens, zu bewegen und dem Herzen zu folgen. John Friend entwickelte diesen Stil (gegründet 1997) auf Basis seiner langjährigen Tätigkeit als Ijengar-Yogalehrer  er wird durch die Anusara School of Hatha Yoga (ASHY) fortgeführt. Anusara ist für den Menschen im 21. Jahrhundert konzipiert. Er verbindet die klassischen Yogastellungen basierend auf den Ausrichtungen von B.K.S. Iyengar mit modernen Prinzipien der Biomechanik und der Spiraldynamik, aufbauend auf der lebensbejahenden tantrischen Philosophie. Ein ermächtigenden Thema begleitet jede Yogastunde mit undogmatischer, praktischer Spiritualität.

Ashtanga Yoga

Pattabhi Jois (1915-2009, Schüler von Krishnamacharya) war der Gründer des Ashtanga-Vinyasa-Yoga. Dieses Yogasystem ist anspruchsvoll und körperlich herausfordernd. Es bietet 6 festgelegten Serien an, unterrichtet wird davon meist nur die erste oder Teile daraus. Die Asanas werden mit kontinuierlicher Ujjai Atmung, sowie mit Energieverschlüssen (Bandhas) und Blickfokussierung (Drishti) ausgeführt und durch Sonnengrüße verbunden. Die Praxis wird zur Meditation in Bewegung mit statischen und dynamischen Phasen. Aber im Zentrum von Asthanga Yoga stehen weniger die Asanas als vielmehr drei klassische indische Meditationsmethoden: Bandhas, Beobachtung und Kontrolle des Atems, und Fokussierung des Blicks. Viele moderne Hatha-Yoga-Stile (z.B. die dynamischen: Power Yoga, Vinyasa Flow, …) leiten sich aus diesem Yoga ab.

Power Yoga

Power Yoga ist eine zeitgemäße Interpretation von Ashtanga Yoga und in den USA sehr populär. Hier ist man nicht an eine feste Übungsfolge gebunden. Power Yoga entstand Anfang der 80er Jahre in den USA (Vorreiter: Bryan Kest aus LA, Beryl Bender Birch aus NY und Baron Baptiste aus Boston). Es wurde für den modernen westlichen Menschen kreiert, der mit spirituellen Ideen nichts zu tun haben will. Man verzichtet auf Yogarituale wie Chanting, intensives Pranayama, ethische/philosophische Impulse, Guru Verehrung und Mantra Gesänge. Die Asanas werden zu einem fließenden und dynamischen Bewegungsablauf verbunden. Die Abläufe sind so modifiziert, dass jede:r sie erlernen und ausführen kann. Bei dem Ausführen der Übungen steht der gleichmäßige und tiefe Atemfluss im Vordergrund. Im Vergleich zu anderen Yogarichtungen ist Power Yoga sehr kraftvoll und schweißtreibend

Vini Yoga

Vini Yoga geht auf Krishnamacharyas  jüngsten Sohn Desikachar zurück. Kennzeichen sind die Individualität des Praktizierenden und eine genaue Abstimmung auf die Gegebenheiten und Voraussetzungen jedes/jeder Einzelnen. Alle Yogahaltungen werden entsprechend der individuellen Bedürfnissen angepasst. Ursprünglich wurde dieser Stil, wie Desikachar es nennt: „Ein Mund – zwei Ohren“ gelehrt. Mittlerweile wird Vini Yoga auch in Kleingruppen angeleitet, zugunsten des sozialen und gruppendynamischen Effekts. Vini Yoga ist der Ansatz einer individuellen Behandlung auch von kranken oder beeinträchtigten Menschen, der auch in der daraus entwickelten Yogatherapie umgesetzt wird.

Yin Yoga / Restorative Yoga

Eine sanfte Variante des Hatha Yoga, die die Energien des Körpers wieder aufbauen soll, es zielt nicht primär auf die Muskeln und Aufbau von Stärke, sondern mehr auf die bindegewebigsartigen Strukturen in der Tiefe. Wenige Positionen werden lange gehalten. Der Fluss der Lebensenergie des Chi soll gestärkt werden. Es bietet einen Ausgleich zu den meist sehr Yang-lastigen Yogastile im Hatha Yoga.

Kundalini Yoga

Yogi Bhajan brachte Kundalini Yoga aus Nordindien 1986 nach Amerika. Er gründete die 3 H Organisation: happy, healthy, holy (glücklich, gesund, heilig). Die Übungen sollen die Kraft der Kundalini (auch Schlangenkraft), wecken, und besondere Erfahrungen, außersinnliche Wahrnehmungen und ein überwältigendes Glücksgefühl bewirken. Kombiniert werden Asanas mit Pranayama, Mudras, Bhandas, Rezitieren von Mantren, Meditation und Entspannung. Typisch ist die Dynamik der Ausführung und die im Vergleich zu anderen Yogarichtungen einfachen Grundhaltungen. Die Präzision der Ausführung spielt eine untergeordnete Rolle. Die Übungen werden in fest vorgegebenen Reihenfolgen (kriya) angeleitet. In einer Meditation nach der Entspannungsphase spielen Mantras und Mudras (spezielle Finger- und Armhaltungen) eine zentrale Rolle, sowie innere und äußere Konzentrationspunkte.

Integraler Yoga

Diese von Sri Aurobindo entwickelte Form des Yoga vereint die Aspekte Jnana, Bhakti und Karma Yoga. Sri Aurobindo bezieht sich damit auf die Terminologie der bekannten Schrift Bhagavad Gita. In der heutigen Zeit wird der integrale Yoga nach Sri Aurobindo als ganzheitlicher Weg in Kombination mit Yogaübungen und Meditation praktiziert.

Iyengar Yoga

nach B.K.S. Iyengar (1918-2014, Schüler von Krishnamacharya). Er praktizierte und lehrte Yoga mehr als 75 Jahre. Seine wissenschaftliche und therapeutischen Analyse von Yoga-Positionen brachte eine neue Dimension der Genauigkeit und präzisen Ausrichtung in die Yogapraxis und verhalf dadurch dem Yoga im Westen zu Akzeptanz und Anerkennung. Die exakte Ausrichtung des Körpers, ein  angemessenes Timing und eine ausgewogene Übungssequenz sind wesentliche Bestandteile dieses Yogastils. Die Asanas werden mit fortschreitender Praxis länger gehalten. Hilfsmittel (Props) wie Gurte, Klötze, Polster …,  ermöglichen es, auch schwierige Asanas einzunehmen, tiefer in die Positionen zu gehen, oder bei körperlichen Beeinträchtigungen überhaupt zu praktizieren.

Vinyasa Yoga / Vinyasa Flow / Flow Yoga

Flow Yoga basiert auf dem Konzept des Vinyasa. „Vi“ bedeutet „in einer speziellen Weise“ und „nyasa“ kann man als „anordnen/platzieren“ übersetzen. Es gibt keine festgelegte Reihenfolge, keine vorgegebenen Sequenzen. Es ist ein vielfältiges, sich immer veränderndes Üben. Ein Asana verwandelt sich in das nächste, in choreografierten Abläufen, harmonisch verbunden und initiert mit dem Atem. Nicht dem Asana allein gilt dem Flow Yoga die volle Achtsamkeit, sondern auch den Verbindungen zwischen den Positionen. Die Asanas werden Teil eines Ganzen, nicht isolierte Formen. Das bekannteste Vinyasa ist der Sonnengruß, mit ihm entsteht ein Fluss kontinuierlicher Bewegung, Meditation in Bewegung. Ein Gefühl der Einheit von Körper, Bewegung, Atem und Geist. Pranayama sowie Meditation sind ebenfalls Bestandteile im Vinyasa Yoga.

Jivamukti Yoga

Im Sanskrit steht „Jiva“ für Seele des Einzelnen und „Mukti“ bedeutet soviel wie Befreiung im Leben. Jivamukti ist eine 1984 von David Life und Sharon Gannon entwickelte Yogamethode, die die physischen, philosophischen und spirituellen Aspekte des Yoga wieder vereinen will. Yoga ist mehr als nur ein System von Körperübungen, es ist eine spirituelle Praxis, ein Weg zu Erleuchtung. Deshalb betont dieser Yogastil zu Beginn der Stunde eine kräftigende Asanapraxis als Hauptelement, aber andere Elemente des klassischen Yoga wie Meditation, das Singen von Mantras (Chanting) und das Studium der alten Texte spielen ebenso eine wichtige Rolle. Die Klassen beinhalten fließende Vinyasa Squenzen, individuelle Hands-on Hilfestellungen, Pranayama (Atemübungen), Meditation, Chanting, yoga-philosophische Unterweisungen und eine Tiefenentspannung zum Abschluss. Häufig wird zu Musik praktiziert, gerne auch in einem raschen Tempo. Es werden sowohl Mantren als auch Popmusik angeboten

Acro Yoga

Acro Yoga zählt zu den modernen Yogarichtungen und ist 2003 in den USA (San Francisco) entstanden und wird als Partner-Yoga praktiziert. Es verbindet Yoga-Asanas mit Akrobatikelementen und Thai-Massage. Diese drei bilden das Fundament für eine Praxis, die auf Vertrauen aufbaut, Verbindung pflegt und durch seine Verspieltheit Leichtigkeit in unser Leben zurück bringt. Es ist eine Praxis des Gebens und Nehmens, zu ehren und zu akzeptieren. Beide Yogis sind miteinander verbunden, während eine:r eine stabile Plattform bildet, läßt sich die/der andere tragen.

Tri Yoga

Kali Ray, die Meisterin des Tri Yoga, definiert ihre Flows als Meditation in Bewegung. Im Gegensatz dazu steht Vinyasa, was für sie bedeutet, den Prozess zu denken. Durch die kontinuierliche Wiederholung der Asana-Abfolgen, die wellenförmige Bewegung der Wirbelsäule (Flexion und Extension der WS im Wechsel) und die konsequente Integration von Mudras und Atmung wird die bewusste Kontrolle ausgeschaltet. Dabei stellt sich ein tranceartiges Gefühl ein. Tri Yoga kennzeichnet einen linearen und systematischen Aufbau der Übungen. Dieser ist gegliedert von Basic bis Level 7. Dadurch hat ein:e Yogin die Möglichkeit, entsprechend der körperlichen Voraussetzungen die individuelle Yogahaltung zu finden, man wird auf schonende Weise auf fordernde Asanas vorbereitet.

Hormon Yoga

Dinah Rodrigues (aus Brasilien) studierte Psychologie und Philosophie. Als Yogalehrerin entwickelte sie eine Form der Hormontherapie durch Yoga für Frauen in den Wechseljahren. Typische Symptome wie Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Osteoporose können durch entsprechende Übungen gelindert werden. Pranayama, Mudras, Bandhas, Mantren, Chakren sind Inhalte dieser Stunden.

Aerial Yoga / Anti-Gravity Yoga

In an der Decke befestigten Tüchern wird ein körperorientierter und für Fortgeschrittene akrobatischer Yogastil praktiziert.

© Dunja Krieger · 2021 · m. 0162-9599940